Autor(in) von

Max Beckmann
SCHNITZLER 1984
Aufsatz
Beckmann in Lilamor
SCHNITZLER 1979
Privatdruck
Frankfurt zwischen den beiden Weltkriegen. Erinnerungen
SCHNITZLER 1962
Tonträger
Erinnerungen an Max Beckmann
SCHNITZLER 1958
Journalistischer Beitrag
Max Beckmann Meeresstrand
SCHNITZLER 1953
Journalistischer Beitrag
Max Beckmann
SCHNITZLER 1928
Journalistischer Beitrag

Weiterführende Publikationen

Weiterführende Quellen

Weiterführende Informationen

Lilly von Schnitzler wurde von Max Beckmann in 313 Bildnis Lilly von Schnitzler, 415 Großes Frauenbild (fünf Frauen) und 803 Bildnis Lilly von Schnitzler (unvollendet) portraitiert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lilly_von_Mallinckrodt-Schnitzler

LEIPZIG Museum der bildenden Künste 2011, S. 316.

Zehn Gemälde der Sammlung Lilly von Schnitzler gingen 1958 in den Besitz des Wallraf- Richartz-Museums, Köln, über. Sie gehören heute dem Museum Ludwig, Köln. Vgl. hierzu GÖPEL ERHARD 1958b, KÖLN Wallraf-Richartz-Museum 1958aLONG BEACH [Institution unbekannt] 1967.

Gemäß GÖPEL ERHARD / GÖPEL BARBARA 1976:
Die Sammlerin Lilly von Schnitzler, geb. von Mallinckrodt, in Köln geboren und in Belgien aufgewachsen, lebte seit dem Anfang der zwanziger Jahre in Frankfurt am Main. Als Frau des Industriellen Georg von Schnitzler (gest. 1962) führte sie zwischen den Kriegen im Stil dieser Jahre ein großes Haus, wo sie bekannte Künstler, Schriftsteller und Politiker der Zeit versammelte (damals Westendstr. 41). In den dreißiger Jahren unterhielt sie auch eine Wohnung in Berlin (Graf-Spee-Str. 23). Ihren Passionen folgend und ihre gesellschaftlichen Möglichkeiten nutzend, hat sie sich stets für das Werk von Künstlern und Schriftstellern, die sie schätzte, eingesetzt und ihren Freunden großzügig geholfen. Mit Karl Anton Prinz Rohan begründete sie die »Europäische Revue«, an der sie redaktionell mitarbeitete.

Lilly von Schnitzler wurde von Wilhelm Hausenstein auf Max Beckmann hingewiesen. Bei ihrem ersten Atelierbesuch 1924 kaufte sie 230 Frühlingslandschaft, das erste Bild ihrer später bedeutenden Beckmann-Sammlung. Das Entstehen ihrer Sammlung beschreibt sie in ERFFA / GÖPEL ERHARD 1962, S. 175-181 (einige Einzelheiten wurden nach mündlicher Mitteilung von L. v. S. im Katalog berichtigt).

Als Vorstandsmitglied der Deutschlandgruppe im Europäischen Kulturbund beteiligte sie sich 1931 an der Vorbereitung der Pariser Beckmann-Ausstellung. Auch während der NS-Zeit hat sich Lilly von Schnitzler entschieden zu Beckmann bekannt, hat Bilder von ihm erworben und sie in ihrem Hause aufgehängt. Sie gehörte zu den wenigen, die MB in seinem Amsterdamer Exil besuchten (1940 und 1942). In den Tagebüchern Beckmanns wird sie mit ihrem Vornamen oder mit L. erwähnt.

Lilly von Schnitzler war Mitbegründerin der Max Beckmann Gesellschaft und gehörte deren Vorstand an. Ihrer Initiative ist es zu danken, dass der Gesellschaft die Mittel zuflossen, die zur Verwirklichung ihrer Ziele unerlässlich waren. Seit 1953 luden Lilly und Georg von Schnitzler anlässlich der Jahrestagungen Mitglieder und Freunde der Max Beckmann Gesellschaft in ihr Sommerhaus in Murnau. (Vgl. auch en [Ellen Ludin] in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Feb 1964)