Gruppenausstellung / Wanderausstellung

Max Beckmann. [Marguerite Frey-Surbek. Martin Christ. Fernand Riard]

GEZEIGTE GEMÄLDE

PUBLIKATIONEN

Ausstellung im Museum, Max Beckmann
WINTERTHUR Kunstverein 1938
Ausstellungskatalog
Bemerkungen über die deut­sche Malerei der Gegenwart. Zu den Ausstellungen von Otto Dix und Max Beckmann
THOENE 1938a
Rezension
Kunsthalle Bern. Moderne Malerei und Graphik
ANONYM 1938 [a]
Rezension
Kunstmuseum Winterthur. Ausstellung Max Beckmann
KELLER 1938
Rezension
Max Beckmann
SIMON 1938
Rezension
Max Beckmann Gemälde und Graphik
ZÜRICH Galerie Aktuaryus 1938
Ausstellungskatalog
Max Beckmann in Winterthur (3.4. - 8.5.1938)
BIHALJI-MERIN 1938
Rezension
Max Beckmann. [Marguerite Frey-Surbek. Martin Christ. Fernand Riard]
BERN Kunsthalle 1938
Ausstellungskatalog
Zwei deutsche Maler (Max Beckmann, Otto Dix)
ANONYM 1938 [k]
Rezension
[Titel unbekannt]
W. A. 1938
Rezension

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Ein Jahr nach der Emigration Beckmanns kam durch das Ein­greifen seiner Freunde, insbesondere durch Käthe von Porada und Stephan Lackner, diese erste größere Ausstellung zu­stande.

Die Ausstellung wurde im Anschluss gezeigt in:

Die Ausstellung zeigte Gemälde (1926–1937) und Grafik von Max Beckmann. Friedrich Gubler, ein Freund Beckmanns, gewann den Kunstverein dafür, die Berner Ausstellung zu übernehmen. Vergeblich bemühte er sich um Verkäufe (bei Preisen zwischen 400 und 1200 Holländischen Gulden). Während in Bern zeitgleich auch andere Künstler präsentiert wurden, konzentrierten sich die weiteren Stationen auf Beckmann.

Auswahl aus der Ausstellung in Winterthur. Ein Brief vom 10. Mai 1938 an Käthe von Porada enthält ein Verzeichnis der ausgestellten Gemälde. Stephan Lackner trug zur Finanzierung der Ausstellung bei, um deren Zustandekommen sich insbesondere Käthe von Porada sehr bemüht hatte (siehe SIMON 1938). Die Gemälde wurden anschließend in Basel ge­zeigt.

Käthe von Porada weist Curt Valentin am 24. Apr 1938 auf diese Ausstellung hin (siehe MoMA Archives, Curt Valentin Papers, Beckmann)

  • Basel, Galerie Bettie Thommen, wohl ab Ende Juni 1938, ca. 20 Gemälde von Max Beckmann, ein Katalog konnte nicht festgestellt werden. Unterlagen über die Ausstellung konnten in der Galerie Thommen nicht ermittelt werden. Quelle gemäß GÖPEL ERHARD / GÖPEL BARBARA 1976: Mitteilung von Stephan Lackner, der die Galerie für die Ausstellung mietete, sowie Quittung von Helene Thommen und Frachtbrief im Be­sitz von Lackner.

Folgende Werke wurden auf folgenden Stationen gezeigt (ohne Basel):

Bern: 346 Gesellschaft Paris392 Großer Steinbruch in Oberbayern447 Mutter und Kind445 Femina-Bar461 Strelitzien-Porträt478 Geburt471 Bildnis eines Engländers

Bern / Winterthur: 278 Bildnis Fritz Wichert358 Die Schlittschuhläufer359 Selbstbildnis im Hotel360 Zigeunerin II356 Herbstlandschaft mit Brücke, ! 365 Nordsee / 695 Ostende (Kat.-Titel: Ostende; siehe auch Infos zu beiden Gemälden), 370 Bildnis eines Franzosen374 Filmatelier378 Blühender Garten (Titel Bern: Garten in Bayern; Titel Winterthur: Garten in Bayern I), 389 Schneelandschaft Garmisch410 Bildnis Regula und Romuald Gubler (Titel: Schweizer Kinder), 408 Stillleben mit Sektflaschen und Orchideen auf Braun und Gelb387 Spielende Kinder429 Traumtheater (im Kat. auf 1935 datiert), 435 Blumenladen (Titel: Vor dem Hotel), 432 Landungskai im Sturm482 Holländerin mit weißer Mütze479 Tänzerin mit Pelzmütze470 Der König476 Der Befreite790 Bergbahn in Colorado485 Tabarin455 Tiergarten bei Nacht mit rotem Himmel

Winterthur: 266 Landschaft mit rauchendem Schornstein314 Bildnis Valentine Tessier376 Abendlicher Garten im Gewitter407 Bildnis Naïla

Winterthur / Zürich: 395 Gartenlandschaft im Frühling mit Bergen

Zu ungenauen Titelangaben:

463 Die Stourdza-Kapelle in Baden-Baden: Bern Nr. 48, Winterthur Nr. 45: »Zypressen«; 465 Nordseelandschaft II (abziehende Wolken): Bern und Winterthur, beide Nr. 34: »Nordseelandschaft II«; 467 Morgensonne mit rosa Himmel: Basel und Winterthur, beide Nr. 37 »Meer in der Frühe«. Zu den Landschaften siehe auch Gemälde-Nummern 464–469.
Gemäß GÖPEL ERHARD / GÖPEL BARBARA 1976 sind ungenaue Titelangaben wie folgt zu identifizieren: Kat.-Nr. 41 (Bern) wohl 461 Strelitzien-Porträt. Kat.-Nr. 43 (Bern) wohl 334 Das Bad; gemäß ROTH LYNETTE 2015 kann es sich ebenfalls um 486 Bad im August handeln, da dieses im Katalog auf 1937 datiert ist.

Folgende Kat.-Nrn nicht zuordenbar:

Bern: Nr. 25 »Atelier« (1936), 2410 Schweizer Franken / Winterthur: Nr. 27 »Atelier« (1936), 1000 Holländische Gulden.
Bern: Nr. 46 »Marine« (1937), 1440 Schweizer Franken / Winterthur: »Marine« (1937), 600 Holländische Gulden.